Der Datenklau geht munter weiter
Der Handel mit geklautet Daten blüht, es werden immer noch mit massenhaft persönlichen Angaben von Verbrauchern gehandelt. Der Internet-Basar ist eröffnet.
Einem Reporterteam gelang es im Internet tausende Datensätze bei dubiosen Händlern im Internet zu erwerben. Und da gab es neben Adressen und den Geburtsdaten auch gleich noch die Bankverbindung oben drauf. Den Reporter wurden zwei Millionen Daten angeboten. Betroffene berichten schon seit längerem vom Missbrauch ihrer Daten, so buchten etwa Glücksspielfirmen ohne Zustimmung Geld vom Konto der Betroffenen ab. Der Datenklau wird immer mehr und mehr zum Problem, auch bei Facebook wird vor Phishing-Seiten gewarnt. Die Betrügerseiten werden im Blog von Fleeex netterweise aufgelistet. In dem Fall der Reporter sitzt der Datenhändler vermutlich in Tunesien und haben von da aus offensichtlich gute Kontake zu deutschen Callcentern. Da sich der Händler im Ausland befinde, sei es für die deutschen Behörden natürlich schwierig einzugreifen, die Datenschutzbehörden seien machtlos, sagte der Bundesbeauftragte für Datenschutz Peter Schaar. Moderator am 31.05.2010 |
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Moderator am 31.05.2010 |