Facebook kauft den Lifestreaming-Dienst Friendfeed
Tja, und damit will man wohl Twitter an den Kragen, denn durch die Übernahme von Friendfeed, wird Facebook bald etwas mehr an Twitter erinnern und auch eine Microbloggingdienst zur Verfügung stellen.
Man kann sich das Leben ohne die sozialen Netzwerke schon gar nicht mehr vorstellen, stetig wachsende Userzahlen und ebenfalls stetig wachsende Zeit, die man vor dem Bildschirm bringt. Nun scheint der Social-Network-Wahnsinn noch weiter zu gehen. Friendfeed ist in Deutschland momentan nicht sehr bekannt, aber in Amerika ist der Dienst relativ popular, wobei er immer noch mit seinen Userzahlen deutllich unter denen von Facebook und Twitter liegt. Der Lifestreaming-Dienst bündelt die Aktivitäten der Internetsurfer und macht sie auf einen Blick zugänglich. Man fühlt sich also noch mehr überwacht. Mehr als 60 Webseiten werden dafür herangezogen, u.a. YouTube und Amazon. Da sieht man dann eben im Profil die Lieblingsvideos und die letzte gekaufte Platte. Der Vorteil ist eben, dass man nicht auf viele verschiedene Seiten gehen muss, um die Information über eine Person herauszufinden, sondern alles auf einen Blick hat. Für die Kritiker ist das aber natürlich auch gleich der größte Nachteil. Mehr Spuren kann man dann gar nicht mehr hinterlassen. Friendfinder soll aber zunächst ein eigenständiger Dienst bleiben, teile Facebook mit, aber die Entwickler werden auch an dem Online-Netzwerk arbeiten. Moderator am 30.05.2010 |
facebook twitter social network
Trackback URL | RSS Feed | Keine Kommentare
Beitrag "Facebook kauft den Lifestreaming-Dienst Friendfeed" in der Kategorie Web Entwicklung von 30.05.2010 mit den Stichworten facebook, twitter, social network, netzwerk, myspace, lifestream, online, feed, friendfeed. |
Moderator am 30.05.2010 |