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Kein E-Maildienst gut ausgezeichnet

    Die Stiftung Warentest testete sowohl kostenlos, als auch kostenpflichte E-Mail-Anbieter und konnte leider keinen davon, ein gut verleihen. Mehr als ein "befriedigend" gab es einfach nicht.
    Neun Angebote bekamen ein "berfriedigend", sieben ein "ausreichend" und zwei sogar nur ein "mangelhaft". Ein Problem haben alle gemeinsam: die unendlich viele Werbung.
    Stiftung Warentest kam zu den Schluss, dass es sich kaum lohne kostenpflichtige Dienste in Anspruch zu nehmen, da meistens nur die Postfächer größer seien und man größere Dateianhänge verschicken könne. Das zeigt sich auch im Endergebnis der Studie, denn Google landete vor dem kostenpflichten GMX Topmail auf den ersten Platz. An Googlemail ist allerdings zu kritisieren, dass der Anbieter die E-Mails scannt, um passende Werbung liefern zu können, was im engen Datenschutzsinne doch etwas grenzwertig ist.
    Am schlechtesten lief es für den Dienst 1email.eu ab, der sowohl für die kostenlose, als auch für die kostenpflichtige Version ein "mangelhaft" erhielt.

    Werbung, Dateianhänge und der Virenschutz waren die Eckpunkte der Tests der E-Maildienste. Der Virenschutz war bei den meisten Anbietern ok, nur T-Online schwächelte in diesem Punkt etwas.

    Für welchen Anbieter man sich denn nun entscheiden sollte, bleibt dank der Stiftung Warentest weiterhin unklar, da scheinbar alle Dienste gleich schlecht oder gleich mittelmäßig sind. Einen Test der verschiedenen Anbieter wird es auch bald hier bei uns geben.


    Moderator am 26.06.2009 |   stiftung warentest e-mail google
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