Studie: GMX und Web.de nerven Kunden durch eigenen Spam
Das Frauenhofer-Institut überprüfte die Freemail-Anbieter Yahoo, GMX, Hotmail, Web.de und Googlemail. Finanziell unterstützt wurde die Studie von Microsoft, dennoch ging Hotmail nicht als Sieger hervor.
Über vier Wochen hinweg hat man die gesamte, als auch die interne Spammange der kostenlosen E-Mail-Postfächer gemessen. Interessant sind bei dem Ergebnis zwei Sachen, nämlich, dass Microsoft mit seinem Hotmail nicht die besten Bewertungen erhalten hat und dass die Anbieter Web.de und GMX ihre Kunden vorwiegend mit dem selbst produzierten Spam nerven. Bei homebutton.de stört an GMX und Web.de noch etwas anderes, nämlich wie sie den Spam anderer Anbieter, der vielleicht gar kein Spam ist, behandelt. Scheinbar ist es nur wichtig, dass der eigene Spam im Postfach des Kunden landet. Im Testzeitraum landet im Postfach von GMS 80 interne Werbemails an alle Testkonten, bei Web.de waren es immerhin noch 36 eigene Spam-Mails. Nimmt noch die externen Werbemails hinzu, so kommt GMX in einen Zeitraum von vier Wochen auf 116 und Web.de auf 57 unerwünschte Mails. Damit haben diese beiden am schlechtesten abgeschnitten. Bei Google trudelten 18 Spam-Mails ein, bei Hotmail waren es 13 und bei Yahoo waren es sogar nur acht Nachrichten, damit ist dieser kostenlose Anbieter der Sieger, zumindest in der Kategorie "Spam". Moderator am 13.04.2010 |
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