Datenschutz: Verbraucherschutzministerin Aigner mit offenem Brief an Facebook
Die CSU-Politikerin Ilse Aigner wendet sich mit Hilfe eines offenen Briefes an Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Sollten sich die Datenschutzbestimmungen nicht verbessern, werde sie dem Netzwerk den Rücken kehren.
In dem Brief heißt es, dass man mit großer Verwunderung gesehen habe, dass man bei dem Netzwark den Datenschutz weiter lockern möchte, heißt es bei metplex.de, und das ungeachtet der Bedenken der Nutzer und der massiven Kritik durch Verbraucherschützer. Facebook hatte nämlich angekündigt, die Daten der Nutzer automatisch an Dritte weitergeben zu wollen, doch Aigner ist der Meinung, dass das Netzwerk sicherstellen müsse, dass die persönlichen Daten der User umfassend geschützt werden. Bereits deutlich vor den den geplanten Änderungen müssen alle Mitglieder deutlich darauf hingewiesen werden. Außerdem dürften persönliche Daten grundsätzliche nicht ohne Einwilligung automatisch an Dritte für kommerzielle Zwecke weitergeleiten werden. Man benötige dazu prinzipiell die Zustimmung der betroffenen Personen. Ein besonderes Problem sieht die Politikerin darin, dass viele Junge Menschen Facebook nutzen und oft gar nicht wissen, wozu ihre persönlichen Informationen genutzt werden. Als Konsequenz kündigte die Politikerin an, dass sie ihr Profil löschen werde, wenn Facebook weiterhin so mit den Daten der Nutzer umgeht. Ob man damit bei dem Unternehmen auf offene Ohren stoßen wird, bleibt zu hoffen und abzuwarten. Moderator am 06.04.2010 |
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Moderator am 06.04.2010 |